Besuch des Schulprojektes von alphabangla in Syedpur -

auch ein Besuch bei Freunden, die ich vorher nicht kannte!!

 

Gegen Ende meiner 4-wöchigen Reise besuchte ich ein Schulprojekt, das von alphabangla e.V. - Bildung für Bangladesh - finanziert wird. Im Vorfeld meiner Bangladesh-Reise lernte ich die Vorsitzende des Vereins, Christiane Vierthaler , persönlich kennen, da wir beide in der gleichen Stadt wohnen. Sie machte den Besuch in der Schule möglich und kündigte mich dort auch an. In Dhaka trafen wir uns dann mit Nelli, der Kontaktperson von Alphabangla vor Ort und gingen gemeinsam Schulsachen für die Kleinsten einkaufen. Nelli wußte genau, was in der Schule gebraucht wurde und wir kauften Bleistifte und viel Holzlernspiele ein. Leider konnte uns Nelli nicht nach Syedpur begleiten. Es war geplant, dass wir auf dem Rückweg meiner Tour mit Nannu nach Srimangal die Schule besuchen. Der Tag war auch fest vereinbart und es fanden viele Telefonate mit Nannu und Nelli und dem Schuldirektor statt. Unser Besuch wurde durch den an diesem Tag stattfindenden Generalstreik erschwert. Um vor Beginn des Streiks in Syedpur anzukommen, sind wir nachts um 4.00 Uhr aus Srimangal losgefahren. Die Begrüßung in Syedpur sehr früh am Morgen war sehr herzlich und wir wurden schon vom Schulrat empfangen mit einem köstlichen Frühstück im Hause des Ziegeleibesitzers, der die Schule finanziell unterstützt. Dort wurden wir auch den ganzen Tag bewirtet und seine Töchten zeigten mir das ganze Dorf. Am Ende des Tages wurde ich sogar von ihnen beschenkt!!!

Was mich an der Schule erwartete, hätte ich mir nie erträumen lassen. Ich wurde wie ein Ehrengast dort begrüßt und es gab viele Blumen und Tänze mir zu Ehren. Ich war am morgendlichen Schulappell anwesend und habe bei den Gymnastikübungen der kleinsten Schüler gleich mal mitgemacht, was viel Gelächter zur Folge hatte. Ich besuchte jede Klasse und mir wurden sehr viele gemalte Bilder geschenkt. Ich war auch bei Nellis Familie eingeladen, die mich sehr herzlich begrüßt hat, wie von  eigentlich jedem hier im Dorf.

Ich war sehr gerührt von der Herzlichkeit der Menschen. Ich kam ja als Fremde, die nicht einmal Mitglied von alphabangla ist, mir wurden alle Türen sofort und mit einer solchen Gastfreundlichkeit geöffnet, die bei uns in Deutschland unvorstellbar wäre.

Und obwohl ich ja nichts mit alphabangla zu tun habe, war ich so stolz darauf, was Christiane mit ihrem Verein erreicht hat. Und es wurde mir mal wieder klar, dass es eigentlich sehr einfach ist, anderen zu helfen.

Als wir uns abends nach Dhaka aufmachten, ging ich als Freund und werde bestimmt wiederkommen.

 

 

Die angeforderte Galerie existiert nicht.